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EM und Landwirtschaft
Alles Leben fußt auf einer gesunden Mikrobiologie. Somit sind Landwirte und Gärtner im Grunde Mikrobenmanager. Experten schätzen, dass im Darm und im Boden einige Millionen verschiedene Arten leben. Davon bestimmen aber nur einige wenige, ob ein Prozess gesund oder krank verläuft. Je nach Dominanz der gesund- oder krankmachenden, folgen alle anderen Arten der dominanten Gruppe.
Nach dieser Erkenntnis ist es nicht sinnvoll „klinisch rein“ zu arbeiten, sondern dafür zu sorgen, dass eine optimale mikrobielle Besiedlung aller Oberflächen sichergestellt wird, da das Mikrobenbiotop (milchsaures Milieu) pathogene Organismen integriert und an massenhafter Vermehrung hindert

Vorteile für die Landwirtschaft

In der Praxis erreichen die Betriebe durch den Einsatz von EM wesentliche Vorteile bei der Mist- und Güllefermentation, sowie bei der Umsetzung organischer Masse im Boden. Dadurch werden die Erträge in der Bodenproduktion und die Qualitäten positiv beeinflusst.EM-Silagen haben sehr gleichmäßige Silierqualitäten. Nachgärungen werden unterdrückt und diese Silagen haben sehr hohe aerobe Stabilität. Viehhaltung stinkt nicht – sie riecht artspezifisch. Betriebswirtschaftlich rechnet sich der Einsatz von EM, weil die Gesundheit der Tiere stabiler wird. EM-Kulturen enthalten keine genetisch veränderten Mikroorganismen. EM besteht aus gemischten Kulturen von Mikroben-Spezies, die sich weltweit in natürlicher Umgebung befinden.


Weitere Anwendungbereiche

Tipps zur EM-Verwendung im Haushalt
EM1 ist als Bodenverbesserungsmittel zugelassen und EMR ist ein vom Umweltbundesamt registrierter Reiniger und nur dafür zugelassen. Alle anderen Anwendungen geschehen auf eigenes Risiko.

EM vertilgt unerwünschte Gerüche

EM kann im täglichen Leben auf vielerlei Art und Weise verwendet werden. Es kann im ganzen Haus, insbesondere im Badezimmer, in Toiletten in der Küche versprüht werden, um unangenehme Gerüche zu beseitigen.

Rund 1 Kappe auf 1 Liter Wasser in Blumensprühflasche geben (mit EM1 in einer Woche, mit EMa in 2 Tagen verbrauchen), damit Räume besprühen, 4-10 Sprühstöße je nach Größe pro Raum. Besonders geeignet bei übel riechenden Toiletten oder Essensgeruch in Räumen, auch bei sonst immer muffigen Räumen, zum Beispiel schlecht zu lüftenden Kellern. Die tägliche Behandlung kann Schimmelbelastung mindern und reduziert wesentlich den Geruch von Zigarettenrauch.

EM-Keramik bindet Gerüche in Kühlschrank und Geschirrspülmaschine. Man verwendet 30 Keramikpipes lose oder als Kette.

EM hilft beim Putzen

4 bis 5 Esslöffel EMa in einen Eimer Putzwasser geben. Auf sonstige synthetische Putzmittel kann verzichtet werden. Fettschmutz etwas einweichen. EM eignet sich sehr (wie beim sonstigen Putzen) zum Fenster putzen, da das Glas besonders glatt wird und weniger Schmutz anzieht. Es wirkt auch antistatisch, es wird weniger Staub angezogen.

EMa (aktiviertes, vermehrtes EM1) ist die preiswerteste Lösung und sie ist auch effektiv. EMR ist auch eine Mikrobenlösung, der etwas Alkohol und Lavendel zugesetzt wird. Das erhöht die Reinigungskraft. EMC und EMCD sind von einem EM-Kollegen aus Australien entwickelt worden. Diese Reiniger werden mit extrem wenig Alkohol hergestellt, weil die sehr sorgfältig ausgesuchten Essenzen von Zitrone oder Lavendel die Stabilität und Effektivität sichern. Wenig Alkohol schützt die Hände.

EM löst Fett

Zur Beseitigung von sehr fettigem Schutz, zum Beispiel Fettschmiere oder Rückstände von Bohnerwachs bzw. Glanzmitteln werden die Flächen mit Reinigerverdünnung eingesprüht, die je nach Verschmutzungsgrad eine geraume Zeit einwirken muss. EM-Produkte lösen auch solchen festsitzenden Schmutz hervorragend.

EM erleichtert Autopflege

Sprühen Sie Ihr Auto vor Behandlung in der Waschstrasse mit EM ein, der Lack wird besonders glatt. EM pflegt den Lack, fester Schmutz löst sich besser. Auch die Innenreinigung mit EM-Verdünnung lohnt, auf einen besonderen Kunststoffreiniger kann verzichtet werden.

Putzwasserreste immer zum Gießen von Blumen und Bäumen nutzen, auch wenn es draußen schon nass ist!

EM fördert die Hygiene für Haustiere
Ob Hund, Katze, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen oder Vogel: den Schlafplatz oder Käfig täglich mit 1 Sprühstoß pflegen, reduziert Gerüche und fördert die Hygiene. Schlafdecke oder Käfigboden können auch mit sehr wenig Keramik-Pulver aus dem Salzstreuer bestreut werden.

Topf- und Balkonpflanzen gedeihen besser mit EM

1 Teelöffel Keramik-Pulver pro Blumentopf, einmalig leicht einarbeiten
1x je Woche mit EM 1 Kappe EM auf einen Liter Gießwasser

Blumenerde mit EM aufwerten

Je 10 Liter Blumenerde 1 Liter Super-Bokashi und 2 Esslöffel EM-Keramik-Pulver untermischen, wieder in den Sack füllen, zwei Wochen (oder länger) an nicht zu kaltem Ort aufbewahren und dann als aufgewertete Pflanzerde verwenden. So kann auch gebrauchte Blumenerde für das nächste Jahr wieder aufbereitet werden. (Siehe auch besonderes Merkblatt Bokashi).

Schnittblumen halten länger mit EM

10 Keramik-Pipes in der Blumenvase hält Blumenwasser und Schnittblumen frisch.

EM-Keramik und -geschirr hält Lebensmittel frisch

5 Keramik-Pipes in die Aufbewahrungsdose für Käse, Wurst oder Fleisch hält besser die Lebensmittel frisch. Es gibt auch EM-Keramik-Geschirr, das die gleiche Wirkung hat.

EM verbessert Wasserqualität

20 Keramik-Pipes oder ein spezieller Keramik-Ring auf 2 Liter Wasser im Krug verbessern Qualtität und Geschmack von Trinkwasser aus der Wasserleitung.

EM reinigt Toiletten

Gemeinschaftstoiletten riechen oft intensiv nach Ammoniak mit seinem stechenden, widerlichen Geruch. Um die Ursache dieses Geruchs zu beseitigen, muss intensiv mit EMa Verdünnung behandelt werden, damit EM in die Spalten zwischen den Fliesen eindringen kann. Dort ist die Quelle des Geruchs.

Ein 35 mm Pipe im Urinal verhindert das Absetzen von Urinstein oder anderen Ablagerungen. Diese großen Pipes eigen sich auch sehr gut, um sie in die Wasserkästen von Toiletten einzubringen, ebenfalls zur Vermeidung unerwünschter Ablagerungen im Toilettenkasten und in den Toilettenbecken.


Weil wir immer wieder darauf angesprochen werden, lassen wir die nachfolgende Stellungnahme von Rolf Zimmermann zum ARD-Ratgeber Haus und Garten vom 3. Februar 2008 noch auf dieser Seite zum Nachlesen.
 
"Effektive Mikroorganismen – topp oder Flopp", so titelte der ARD-Ratgeber Haus und Garten am Sonntag, den 3. Februar einen Beitrag zum Thema EM, bei dem unsere EM’s nicht so sehr gut abgeschnitten haben.

Wenn Sie nun recht verunsichert zurückgeblieben sind, lesen Sie bitte den beigefügten Kommentar von Rolf Zimmermann, der an diesem Sonntag zufällig seinen Fernseher eingeschaltet hatte. Er soll Ihnen einerseits Argumentationshilfe, andererseits Bestätigung für Ihre Arbeit mit EM sein. 

An die ARD
Redaktion: Ratgeber Heim & Garten
 
Lautenbach den 04.02.2008

Stellungnahme zum ARD Beitrag in Ratgeber Heim & Garten vom 03.02.2008 16.30 Uhr. Effektive Mikroorganismen im Test – Topp oder Flopp


Sehr geehrter Damen und Herren,

mein Name ist Rolf Zimmermann, ich führe ein Unternehmen, das sich seit 11 Jahren mit Effektiven Mikroorganismen auseinandersetzt.

Sehr überrascht war ich über Ihren Beitrag zu den Effektiven Mikroorganismen in Ihrer Sendung. Diesen Negativbeitrag von Ihnen und der UNI Bonn kann und möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen. Diese Stellungnahme musste ich für all die Menschen schreiben, die nicht wie wir, die Firma Zimmermann Amino- comp, tag- täglich Laboranalysen lesen und beurteilen können müssen. Ferner für die über

100. 000 erfolgreichen EM Anwender im deutschsprachigen Raum, die durch Ihre Veröffentlichung verunsichert worden sind. 

Gleich nach der Sendung bin ich ins Internet gegangen und habe mir die Kurzfassung der Universität Bonn, Fachrichtung Institut für organischen Landbau, herunter geladen. Hier nun meine Beurteilung über den gesamten Versuchsaufbau und die Zusammenhänge. Nicht unerwähnt möchte ich dabei lassen, dass wir keine Laien auf dem Gebiet Bodenfruchtbarkeit sind. Wir betreiben seit 15 Jahren ein eigenes Labor und haben Tausende von Böden untersucht und die Qualität von Lebensmitteln aus den Pflanzen bestimmt, die auf den untersuchten Böden gewachsen sind.

Jetzt zum eigentlichen Versuchsaufbau

Der Versuchsaufbau war grundsätzlich in Ordnung, auch wenn wir normalerweise nicht nur EM-A sondern auch EM Keramikpulver einsetzen. Da aber die Menge an EM-A außerordentlich hoch war, hätte der Versuch, wenn die richtigen Voraussetzungen gegeben gewesen wären, funktionieren müssen.

Jetzt kommt aber der wesentliche Fehler: Anhand der durchgeführten Analysen der UNI Bonn kann man eindeutig nachvollziehen warum der Versuch nicht funktionieren konnte. Der Kohlenstoff Gehalt (C%) = Organische Substanz = Träger des Lebendigen in den Böden, war so gering, dass die EM’s sich gar nicht ansiedeln konnten.

Es ist absolut vergleichbar mit folgendem Beispiel:

Sie wollen eine Wüste besiedeln indem Sie zig- Millionen Menschen in die Wüste schicken. In der Wüste gibt es aber keinen Schutz (Haus), keine Nahrung und nur das Wasser das sie dabei haben. Die Folge ist, dass die Menschen alle sterben müssen, weil keine Lebensgrundlage vorhanden ist.

Genau so erging es den EM’s:

Sie wurden im Vegetationszeitraum von knapp 3 Monaten insgesamt 8 mal auf die Reise geschickt, ohne ihnen eine Lebensgrundlagen zu bieten. Aus diesem Grund sind alle verhungert, ohne ihre Arbeit verrichtet zu haben.

Wie kann man grundsätzlich einen organischen Landbau betreiben ohne die Grundlagen einer nachhaltigen, bodengesundenden Humuswirtschaft zu berücksichtigen? Ein guter Kulturboden sollte mindestens 3% organische Substanz aufweisen. Dass die UNI Bonn solche Böden (1% organische Substanz) organisch bewirtschaftet, entbehrt jeglicher Vernunft. An der Größe der Pflanzen aller Varianten konnte man in Ihrem Beitrag schon erkennen, dass diese fast verhungert sind. In solch einem Boden kann man nur Pflanzen mit Mineraldünger an den Tropf hängen. Für so eine Geschichte bezahlen wir Steuergelder, welch eine Verschwendung. Wenn das konventionelle Landwirte gesehen haben, braucht man sich nicht zu wundern, warum diese nicht in den organischen Landbau einsteigen wollen. Bei solchen Bedingungen ist von einem Minderertrag von 60% und mehr auszugehen. 

Alle sonstigen im Versuch durchgeführten Nährstoffanalysen zeigen das gleiche Bild eines toten, ausgemergelten Bodens. Sehr geringe Mengen an Nitrat, NO³, sowie N-min, sowie aller anderen Hauptnährstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium zeigen ein sehr geringes Nährstoffpotenzial. Das Nitrat ist aber der Motor jeglicher Nährstoffdynamik im Boden. Er ist der Initiator für die anderen Nährstoffe. Nur Ammonumstickstoff, NH4, ist in relativ großen Mengen vorhanden, was eindeutig einen Fäulniszustand im Boden aufweist. (Wer Fäulnis sät wird Fäulnis ernten = Pflanzenkrankheiten vorprogrammiert).

Wenn bei diesen Bedingungen eine hohe wissenschaftliche Signifikanz zu Gunsten von EM herausgekommen wäre, würde ich EM als Wundermittel betrachten. Es ist aber kein Wundermittel sondern eine mikrobiologische Dominanzlenkung, bei der organische Substanz (C) von EM Mikroben in hochwertige Huminsäuren überführt werden sollen.

Dann wurde da noch die enzymatische Aktivität des Bodens über den DHA Dehydrogenase Test gemessen. Dieser Test ist ja sehr gut um die mikrobiologische  Aktivität im oxidativen und reduktiven Bereich nachzuweisen. Aber wenn doch keine Lebensgrundlagen vorhanden sind, kann man auch keine Veränderungen nachweisen. Daran erkennt man übrigens auch dass die EM’s alle gestorben sind, obwohl Herr Dr. Kautz ja in der EM-A Lösung (Ausgangslösung,vor dem Versuch) eine große Populationsmenge an Mikroben nachgewiesen hat.
Ich wünsche mir in Zukunft

Dass auch in der UNI Bonn die Erkenntnis Früchte trägt, dass der Bodenaufbau oberste Priorität hat. Ohne einen fruchtbaren Boden mit hoher organischer Substanz und daraus resultierenden hochwertigen Huminsäuren kann grundsätzlich keine hohe Lebensmittelqualität entstehen. Wir messen täglich die Lebensmittelqualität in unserem Labor und konnten das eindeutig nachweisen. Wenn eine Pflanze extreme Mangelerscheinungen aufweist, kann kein hochwertiges Lebensmittel daraus entstehen. Da mussten wir leider so manchen konventionellen Bauern, der „vernünftig“ aus dem Kunstdüngersack düngt, eine bessere Lebensmittelqualität zugestehen als solchen, die so verfahren wie die UNI Bonn. Allein der Verzicht auf Herbizide, Fungizide, Insektizide und Mineraldünger führt nicht automatisch und zwangsläufig zu einer hohen Lebensmittelqualität (Lebensvermittler). 

Der Boden muss unbedingt als lebender Organismus betrachtet werden, der ständig und unabdingbar gefüttert werden muss, wie eine Kuh auch selbstverständlich ihr Futter bekommt. Fruchtfolge, Zwischenfrüchte, Kompost, Bokashi (organisches, milchsauer vergorenes Allerlei) benötigt der Boden ständig um aus dieser organischen Substanz mit Hilfe von Mikroben  einen Ton-Humuskomplex und somit hochwertige Huminsäuren zu bilden. Wenn diese so einfachen Grundregeln nicht beachtet werden, kann es  grundsätzlich keine Zukunft im organischen Landbau geben.


Wir betreuen sehr viele Vollerwerbsbetriebe in der Landwirtschaft. Besonderer Schwerpunkt sind die Sonderkulturbetriebe (Gemüsebau, Obstbau, Weinbau usw.) Ich kann Ihnen versichern, dass alle Betriebe die von uns betreut werden, hohe bis sehr hohe wissenschaftliche Signifikanzen beim Einsatz von EM in Ihren Kulturen aufweisen. Voraussetzung ist, dass genügend Kohlenstoff C % (Träger des Lebendigen) im Boden vorhanden ist und eine nachhaltige Humuswirtschaft betrieben wird. Wir haben keine ganz dicke EM Brille auf und sagen EM ist prima, klasse, wunderbar oder EM ist ein Wundermittel. Nein, wir machen jedes Jahr Blindstudien um uns selbst und unsere Strategie zu überprüfen. Die wissenschaftliche Signifikanz und Trefferquote dieser Blindstudien liegt bei  größer 98%.

Leider dauert es jetzt nochmals ein paar Jahr länger bis sich EM durchsetzen wird, weil sich negative Dinge leider viel schneller vermehren als positive. Gut, wir arbeiten schon im 11. Jahr mit EM, da können wir auch noch ein paar Jahre bis zum endgültigen Durchbruch warten. Wir arbeiten übrigens auch mit Universitäten zusammen, die mit EM sehr hohe wissenschaftliche Signifikanzen nachgewiesen haben. Leider haben Sie darüber nicht recherchiert. Bei Bedarf kann ich Ihnen diese  gerne zukommen lassen. Schade auch, dass wir die praktischen Berater nicht im Vorfeld gefragt werden, welche Bedingungen denn vorhanden sein müssen, damit die EM’s auch ihre Wirkung entfalten können.

Unsere Untersuchungen im Labor gehen übrigens noch einige Schritte weiter als die gewöhnlichen Nährstoffanalysen, die an der UNI Bonn durchgeführt werden. Wir bestimmen den Zusammenhang zwischen der organischen Substanz und den daraus resultierenden Huminsäuren, sowie die Pufferkapaziät und ein rundchromatografisches Steigbild über die biologische Lebendigkeit  und das Redox-Potenzial  des Bodens.
Sollten Sie in Zukunft nochmals solche Versuche in Auftrag geben, sind wir gerne bereit Sie mit Rat und Tat zu unterstützen, damit wir auch Ergebnisse erzielen können, die den Tatsachen entsprechen. Denn auch Sie als öffentlich rechtliche Anstalt sollten nicht unnötig Gebührengelder verschleudern.
Mit freundlichen Grüßen 
Zimmermann Amino-comp
Rolf Zimmermann


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